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Hoorig isch de Bär!

Hoorig, hoorig, hoorig isch de Bär,
un wenn de Bär nit hoorig wär,
dann wär er au kei Bär.
Schelle, schelle, sechse,
alli aldi Hexe,Narro.
Oh du alder Lumpehund,
hesch nit g‘wisst,
wenn d‘Fasend kunnt.
Hätsch di Mul mit Wasser griebe,
wär der‘s Geld im Beitel bliebe,
Narro.

Schalk wach uf !

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Gengenbacher Spättlehansel

Der Spättlehansel ist das "freundliche" Pendant zur Hexe. Die Lindenholzmaske lacht freundlich, die Augenbrauen sind hochgezogen, dazu haben sie einen Haaransatz mit Mittelscheitel. Das Häs des Gengenbacher Spättlehansels besteht aus einer Kopfhaube mit schwarzen Samthörnern mit Glöckchen, einer Jacke und Hose. Das gesamte Häs besteht aus sogenannten Spättle. Diese werden aus zweierlei bunten Stoffen geschnitten, zusammengenäht, gewendet und überlappend, dachziegelartig auf den Anzug genäht. Für ein Häs benötigt man ca.1200 doppelt genähte Spättle. Zum Häs werden dunkle Schuhe getragen. Der Spättlehansel schwingt in der Hand einen Stecken (oft Kochlöffel) mit einer „Saubloder“ (Schweinsblase), den ab und zu die Zuschauer zu spüren bekommen. Mancher neckt auch mit einer hölzernen Streckschere, an der oft Hüte oder Mützen „einfach hängen bleiben“. Heute wird der Spättlehansel nur von Frauen getragen. Der Spättlehansel ist eine sehr alte Figur. Die Narren nähten früher Stofffetzen an ihre Kleider, die sie später wieder abtrennten um sie im Alltag wieder benutzen zu können. Heute ist das Häs kultiviert, die erste Holzmaske wurde 1938 getragen. Es folgten zwei weitere Holzmasken mit verschiedenen Gesichtsausdrücken. 1958 wurde von dem Gengenbacher Schnitzer Hans Irion die Maske mit einem Gesichtsausdruck entworfen, der bis heute als Modell für alle Spättlehansel dient.

Gengenbacher Hexe

Wohl mit zu den bekanntesten und bedeutendsten Figuren der Gengenbacher Fasend zählt die Hexe. Sie gehört zur Gengenbacher Fasend wie der Schalk zum Niggelturm und wie das Wasser in die Kinzig. Die Hexen zählen derzeit 190 aktive Hexen im Alter von 18 bis 90 Jahren. 1934 traten die Hexen erstmals offiziell an der Fasend in Gengenbach in Erscheinung. Beim Narrentreffen 1935 in Offenburg lösten sie bei ihrem Auftritt, bei dem sich die beiden ersten Hexen von Offenburg als Gäste der Narrenzunft Gengenbach angeschlossen hatten, einen wahren Boom aus. Nachdem sie vorher Gaze- oder Drahtmasken getragen hatten, schnitzte ihnen Hans Irion für die Fasend 1938 die ersten sechs Holzmasken. Auch heute zieht diese lebendig wirkende Narrengestalt den Betrachter sofort in seinen Bann. Starrblickende Augen mit hochgezogenen Augenbrauen, eine wuchtige, gebogene Nase, bis zu vier Zähne mit Lücken, ein hervorstehendes Kinn, bis zu drei Warzen und ein geschnitzter Haaransatz sind die markanten Zeichen der aus Lindenholz geschnitzten Maske. An das „Hexeg‘sicht“ ist ein Wiener- oder Kaschmirschal genäht. Die Hexe trägt den sogenannten „Peter“, ein am Rücken spitz auslaufendes Oberteil, einen roten Wollrock, darüber eine blau-weiße Schürze. Unter dem Rock blitzt eine knielange weiße, mit Spitzen besetzte, knielange Unterhose hervor. Dazu trägt sie bunt gestreifte lange Ringelsocken und Stroh- bzw. Welschkornschlappen. Der Hexenbesen hat einen möglichst bizarren, knorrigen Stiel - je krummer desto besser Die Hexen sind ausnahmslos männliche Narren.

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