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Sonderausstellung 2022

Die Elzacher Schuttig stürmen den Niggelturm

Die Elzacher Fastnacht ist zu Gast im Narrenmuseum Niggelturm in Gengenbach.

Die Stadt im oberen Elztal besitzt eine reiche Fastnachtstradition. Ein frühester Beleg stammt aus dem Jahre 1530. Im Jahre 1670 ist von „allerhand Faßnacht Spill, und Dotten Däntz“ die Rede. Noch heute beschränkt sich die Teilnahme am traditionellen Fastnachtsspiel auf die Bewohner der Kernstadt Elzach, die Ortsteile Katzenmoos, Prechtal und Yach, sowie die Gemeinde Biederbach – dem alten Kirchspiel.

Der „Schuttig“

Mit seinem roten Filzanzug und seinem charakteristischen, mit Schneckenhäusern besetzter Dreispitzhut, ist der Schuttig die dominierende Narrenfigur im fastnächtlichen Treiben. Sein Name leitet sich vom „Schurtag“ , einer frühen Bezeichnung für den Aschermittwoch ab. Über seinen Ursprung ist wenig bekannt. Ob dem Schuttig ein Teufelshäs zugrunde liegt, oder ob er eine Abwandlung des „Wilden Mannes“ ist, kann nicht zweifelsfrei geklärt werden. Auch über sein Alter ist wenig bekannt. Die ältesten erhalten gebliebenen Holzmasken, die in Elzach „Larven“ genannt werden, stammen vermutlich aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Im Jahre 1911 „reformierte“ sich der Schuttig und erhielt seine heutige äußere Erscheinung

Wesentliches Kennzeichen ist seine Larvenvielfalt. Zu den sieben Grundlarventypen, gesellen sich noch eine Vielzahl von Einzellarven, die Fülle ist nahezu unüberschaubar. Hinzu kommt: Der Schuttig, zu dem sich in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts noch der „Rägemolli“ als Figur gesellte, nimmt in der Öffentlichkeit seine Larve niemals ab. Diese Strenge ist im schwäbisch-alemannischen Raum einzigartig. Die Narrenzunft Elzach (gegründet 1924) ist Gründungsmitglied der Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte (VSAN), trat aber aufgrund interner Spannungen im Jahre 1953 aus der Vereinigung aus. Zusammen mit den ebenfalls ausgetretenen Zünften Rottweil, Oberndorf und Überlingen bilden sie heute eine lose Vereinigung, den „Viererbund“. Nicht nur der weithin bekannte Schuttig bestimmt die Fastnacht in Elzach. Moritaten, Bengelreiten, die Tradition des Latschariholens, das Scheibenschlagen, Maschkele und närrische Saalveranstaltungen sind charakteristisch für die Elzacher Fasnet und sprechen für ein vitales Brauchtum in der Schwarzwaldstadt.

In der Sonderausstellung im Niggelturm

bildet die Elzacher Schuttiglarve den Schwerpunkt der Ausstellung. Gezeigt werden die Grundtypen in ihren unterschiedlichen Ausprägungen. Daneben zeugen zahlreiche Ausstellungsstücke aus dem Zunfthaus der Elzacher Narren und dem städtischen Museum in Elzach von den Besonderheiten der Fasnet in Elzach mit ihren vielen verschiedenen Ausprägungen.

Ab April 2022 wird wieder eine besondere Ausstellung im Niggelturm zu sehen sein. Die Narrenzunft Elzach mit ihren berühmten Schuttig werden als Gastzunft im schönsten Narrenmuseum Süddeutschlands zu Gast sein. Die besondere Zunft aus dem Viererbund und Gründungsmitglied der Vereinigung schwäbisch-alemannischer Narrenzünfte hat eine enorme Bekanntheit und ihre Fasnet hat Kultcharakter. Fast jeder männliche Einwohner Elzachs ist aktiv in der Zunft und die Tatsache, dass kein Schuttig sich unter der Maske zu erkennen gibt ist legendär. In der Sonderausstellung gibt es Schwerpunkte mit den verschiedenen Larven und Typen sowie die Historie und Brauchtum der Zunft an sich. Außerdem bietet das Museum auf 7 Stockwerke Einblicke in die Gengenbacher Fasend und ihre Hintergründe. Von der Balustrade geht der Blick bei gutem Wetter bis zum Straßburger Münster.





Öffnungszeiten

Mittwoch + Freitag + Samstag 14-17 Uhr

Sonn und feiertags 11-17 Uhr

 



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Sonderausstellung 2022


Ab April im Niggelturm

Die Elzacher Schuttig stürmen den Niggelturm



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